Station 10: Das Ende wird zum Anfang



Zur gleichen Zeit gingen zwei Jünger von Jerusalem zurück in das Dorf Emmaus. Unterwegs überholte sie ein fremder Mann und ging mit ihnen. Als sie in Emmaus ankamen, luden sie ihn in ihr Haus ein. „Bleibe bei uns zum Essen“, sagten sie, „denn es wird bald dunkel.“ Sie setzten sich zusammen an den Tisch. Der Fremde nahm das Brot, dankte Gott dafür, brach es auseinander und gab jedem ein Stück. Da erkannten die zwei Jünger, dass der Fremde Jesus war. Doch im selben Augenblick war er verschwunden.

Die beiden Männer ließen alles stehen, liefen nach Jerusalem zurück und erzählten den anderen Jüngern, dass sie Jesus gesehen hatten. Danach erschien Jesus den Jüngern noch einige Male. Zuletzt sagte er zu ihnen: „Jetzt bin ich noch bei euch. Aber ich kehre zurück zu Gott, der mich geschickt hat. Ihr braucht keine Angst zu haben. Denn auch wenn ihr mich nicht mehr seht, bin ich doch immer bei euch, alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Nach diesen Worten verschwand Jesus, und die Jünger sahen ihn nicht mehr.

(Text entnommen aus: Die Ostergeschichte von Renate Schupp. Erschienen im Kaufmann Verlag)


Gemalt von Lina, 9 Jahre
Gemalt von Lina, 9 Jahre

Osterweg vorbei und jetzt?

Herzliche Einladung zu unserem Abschlussgottesdienst!